Die Route der großen Geister
Radtour mit Rik von Antwerpen (BE) nach Pylos (GR) – 3.000 km in 30 Tagen …
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Kapitel
- Tag 1: Antwerpen-Aachen · 3 Pebbls
- Dag 2: Aachen - Bad Neuenahr · 1 Pebbl
- Dag 3: Bad Neuenahr - Růdesheim · 4 Pebbls
- Tag 4: Rüdesheim - Erlenbach · 2 Pebbls
- Tag 5: Erlenbach - Rothenburg · 4 Pebbls
- Tag 6 - Rothenburg - Donauwörth · 3 Pebbls
- Tag 7: Donauwörth - Schongau · 2 Pebbls
- Dag 8: Schongau - Innsbruck · 3 Pebbls
- Dag 9: Innsbruck - Bruneck · 3 Pebbls
- Tag 10: Tarvisio-Ljubljana · 3 Pebbls
- Tag 11: Ljubljana – Opatija-Rijeka · 1 Pebbl
- Dag 12: Opatija - Rab · 7 Pebbls
- Dag 13: Rab - Zadar · 2 Pebbls
- Tag 14: Zadar - Primošten · 3 Pebbls
- Dag 15: Primosten - Vela Luka · 3 Pebbls
- Dag 16: Vela Luka - Ston · 3 Pebbls
- Tag 17: Ston - Dubrovnik
- Tag 18: Dubrovnik - Kotor · 3 Pebbls
- Tag 19: Kotor - Bar · 2 Pebbls
- Tag 20: Bar – Durres (Albanien) · 3 Pebbls
- Tag 21: Durrës - Vlora · 3 Pebbls
- Tag 22: Vlora - Himara · 3 Pebbls
- Tag 23: Himara - Sagiada · 2 Pebbls
- Dag 24: Sagiada - Preveza · 2 Pebbls
- Dag 25: Preveza - Mesolongi · 1 Pebbl
- Dag 26: Mesolongi - Kouroutas · 4 Pebbls
- Tag 27: Kouroutas - Pylos · 2 Pebbls
Tag 1: Antwerpen-Aachen
Erste Etappe – 145 km nach Aachen, so schnell wie möglich ins Ausland!
Gute Abreise!
Ein gelungener Auftakt in der Hefefabrik mit Kaffee und Croissants.
Danke, Stefan!
Und danke an unsere Radfreunde, die uns auf die Reise mitgenommen haben.
Wir freuen uns darauf, euch in zwei Wochen in Kroatien zu sehen!
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65-km-Haltestelle – Odett Beach
Aachen
Die erste Etappe liegt hinter uns. Und nach 145 km geht es direkt ins Ausland.
Alle vier Beine sind in Topform!
Dag 2: Aachen - Bad Neuenahr
Vom Maastal über die Eifel ins Rheintal. 102 km – 740 Höhenmeter. Eine gemütliche Radtour …
Bad Neuenahr
Die Landschaft ähnelte weniger der Eifel als erhofft. Viel Landwirtschaft – Getreideanbau und später Obstbau. Viele Hügel; mit 790 Höhenmetern war es ein gutes Training für die Alpenfahrten.
Dag 3: Bad Neuenahr - Růdesheim
120 km entlang des Rheins – eine lange, scheinbare Ebene, da noch 520 Höhenmeter zu überwinden sind.
Koblenz
Koblenz, wo Mosel und Rhein zusammenfließen. Ein logischer „Cola-Stopp“ – um sich mit etwas Süßem und Erfrischungsgetränken zu stärken.
Bopard – perfekter Mittagsstopp
Von Koblenz bis kurz vor Boppard regnete es ununterbrochen. Doch dann klarte der Himmel pünktlich zum Mittagessen (mit Pizza) in Boppard auf.
Assmannshausen (Rüdesheim)
Nach der nasskalten Radtour war ich froh, endlich im Hotel Post anzukommen und eine warme Dusche zu genießen. Wir hatten ziemlich starken Gegenwind (wobei ich mit „wir“ eigentlich meinen Radkumpel LocomoRik meine).
Radfahren am Rhein ist manchmal etwas eintönig, bietet aber auch viele traumhafte Ausblicke. Was das Restaurant angeht, hatten wir heute Abend die Wahl zwischen deutscher, italienischer und indischer Küche. Wir entschieden uns für indisch, und so passte der Tag auch ganz ins lokale Flair …
Tag 4: Rüdesheim - Erlenbach
125 km und 620 Höhenmeter. Ein Abschnitt entlang des Rheins und dann über den Odenwald ins Maintal.
Schreibbericht Tag 4
Der Hotelbesitzer entpuppte sich als Elvis-Fan. Zuerst mussten wir den Rhein entlang, aber jetzt mit Rückenwind – herrlich!
Der Cola-Stopp in Mainz war umsonst; die Stadt liegt am falschen Ufer …
Nach einem weiteren Spargel-Mittagessen tauchten wir in den Odenwald ein. Kilometerlange Waldwege und unzählige Bäume.
Anschließend genossen wir wunderschöne Ausblicke auf diese reizvolle Region und dann – nach einem ersten Anstieg von 180 Metern – eine herrlich lange Abfahrt auf asphaltierten Radwegen hinunter zum Main und zu unserem gemütlichen kleinen Hotel.
Odenwald – Gravelbike-Land!
Kilometerlange Wälder und keine Menschenseele weit und breit…
Tag 5: Erlenbach - Rothenburg
130 km – 1.000 Höhenmeter. Zuerst ein sanfter Anstieg vom Maintal entlang des Erf, gefolgt von einem Anstieg, dann Abstieg ins Taubertal und schließlich wieder hinauf nach Rothenburg. Wunderschöne Landschaft auf hervorragenden Radwegen.
Miltenberg
Typische mittelalterliche Stadt
Rothenburg
Nach einer schönen Radtour, die sanft am Ufer der Tauber entlangführte, nach einem weiteren kalten Regenschauer und schließlich einem anstrengenden Aufstieg genossen wir besonders die warme Dusche in einem gemütlichen Hotel im Herzen dieser wunderschönen mittelalterlichen Stadt.
Waldwege
Rik hat noch Luft übrig 🤪
Tag 6 - Rothenburg - Donauwörth
113 km, 620 Höhenmeter. Etwas ruhiger als gestern. Hügelige Landschaft. Mehr bergab als bergauf, bis zur Donau.
Dinkelsbühl
Nach 45 km erreichten wir unseren ersten Halt, genau rechtzeitig für einen heftigen Regenschauer. Also aßen wir gleich in einem typischen Gasthaus im historischen Zentrum von Dinkelsbühl zu Mittag.
Donauwörth
Rik und ich verbrachten den ganzen Tag auf der Romantischen Straße. Da endlich die Sonne hell schien, war es in der Tat eine angenehme Radtour!
Donauwörth
Bei unserer Ankunft stellten wir – reiner Zufall – fest, dass hier gerade ein Bierfest stattfand. Die Hauptbühne befindet sich direkt vor unserem Hotel.
Tag 7: Donauwörth - Schongau
Heute stehen 123 km Anstieg mit 710 Höhenmetern auf dem Programm. Größtenteils ein sanfter Anstieg entlang des Lechs, aus dem Donautal heraus. Gegen Ende folgen einige steilere Abschnitte. Tatsächlich erreichen wir jetzt die Alpen!
Landsberg am Lech
Herrliche Radtour auf den Schotterwegen entlang des Lechs. Die Steigung ist kaum spürbar. Mittagessen in Landsberg am Lech. Die Landschaft wird allmählich alpiner …
Schongau
Die freudige Ankunft im Schongau nach 125 wunderschönen Kilometern und 750 Höhenmetern. Und das Begrüßungskomitee ist bereit für den nächsten Einsatz 🥳
Dag 8: Schongau - Innsbruck
Heute die erste „Bergstrecke“ vom Lechtal ins Inntal. 115 km und 1250 Höhenmeter, und damit die Hälfte des Weges bis zur österreichischen Grenze.
Schöne Schotterpiste entlang eines kleinen Flusses
Eerste bergit
Nach Schongau ging es bald die ersten Alpenhänge hinauf. Was für ein Gefühl, wenn man sich plötzlich inmitten der Berge wiederfindet! Plätschernde Bäche, typische Berghütten, saftige Almwiesen und vieles mehr.
Innsbruck
Die erste Bergetappe ist geschafft 🤪
Sie war vom Höhenmeter her gut zu bewältigen, und ich bin sie in einem entspannten Tempo gefahren.
Locorikkie, auch bekannt als Hanibal (nicht zu verwechseln mit dem Kannibalen), war wieder meilenweit voraus.
Die Abfahrt nach Innsbruck war spektakulär, oft 600 m mit 15 % Gefälle …
Dag 9: Innsbruck - Bruneck
Mit 114 km und insbesondere 1.850 Höhenmetern ist dies die anspruchsvollste Bergetappe. Die ersten 10 km führen steil bergauf mit Steigungen von 10–15 %. Und leider verläuft diese Strecke nicht auf einem Radweg, sondern auf der Straße, Seite an Seite mit dem Verkehr 😬
Schöne Schotterpiste entlang eines kleinen Flusses
Das sind die schönsten Momente beim Radfahren. Auf einem Schotterweg, entlang eines kleinen Flusses, leicht bergab und mit Rückenwind 😑
Brenner nicht
Bruneck
Ankunft um 17 Uhr (für mich) im hübschen Dolomitenort Bruneck. Nach dem Brennerpass ging es mehr bergab als bergauf, aber immer noch 750 Höhenmeter mit anspruchsvollen Hängen.
Doch die schwierigste Etappe ist geschafft, ohne Zwischenfälle…
Gleich, nach dem obligatorischen Drink auf der Terrasse, einer erfrischenden Dusche zurück im Hotel und der Erkundung dieses hübschen Städtchens.
Tag 10: Tarvisio-Ljubljana
Nach der ungeplanten Unterbrechung und Umplanung der Route – bedingt durch das schlechte Wetter – starteten wir unsere Reise erneut – diesmal zurück – von Österreich (Villach). Bei 116 km und 800 Höhenmetern sollte das eigentlich ein Kinderspiel sein.
Ljubljana
Wir kamen etwas später als sonst in Ljubljana an. Eine wunderschöne Stadt mit mindestens hundert (vollständig besetzten) Terrassen… Aber vielleicht sind unsere Augen etwas zu groß…
Es ist schade, dass wir all diese schönen Städte jeden Abend nur auf der Durchreise besuchen.
Blutete
Bled ist das ultimative Postkartenmotiv in Slowenien und daher sehr touristisch.
Triglav-Nationalpark
Ein Glück im Unglück. Da das schlechte Wetter unsere Route drastisch veränderte, landeten wir unversehens in einem wunderschönen Naturpark. Außerdem begann der Weg leicht bergab, entlang einer alten Bahntrasse. Ende gut, alles gut!
Tag 11: Ljubljana – Opatija-Rijeka
Heute „nur“ 110 km und 880 Höhenmeter.
Hoffentlich genauso schön wie gestern. Unser Ziel ist das Hotel in Opatija, wo wir zwei Nächte verbringen und morgen unsere sieben Radfreunde treffen. Gemeinsam radeln wir ab Sonntag in sechs Tagen über die dalmatinischen Inseln nach Dubrovnik. Endlich können wir wohl zum ersten Mal unsere Badesachen anziehen!
Opatija (Rijeka)
Nach einer zwar etwas langweiligen, aber durchaus zufriedenstellenden 115-km-Fahrt mit rund 900 Höhenmetern, von denen 80 % auf stark befahrenen Straßen verliefen, lag plötzlich das Mittelmeer vor uns!
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, von der Nordsee hierher zu gelangen. Das Hotel, in dem uns morgen sieben Radfreunde aus Schoten erwarten, ist um einiges besser als das, was wir gewohnt sind. Aber wir haben es schon jetzt in vollen Zügen genossen.
Dag 12: Opatija - Rab
Gestern kamen sieben Radsportfreunde vom Kingsgarden CC im Hotel an.
Für Rik und mich war es eine weitere Gelegenheit, unsere Fahrräder und Ausrüstung zu warten. Die erste Tour führt über Rijeka, über eine Brücke zur Insel Krk und dann von einem südlichen Hafen mit der Fähre zur Insel Rab.
Hotel Navis in Opatija
Mittagessen in der Strandbar
Nach 60 km Mittagessen in einer exotischen Strandbar. Weitere 4 km bis zur ersten Fähre.
Rab-Hafen
84 km reine Radstrecke (der Rest waren Fährkilometer) und 1.050 Höhenmeter.
Der erste Teil führte vor, durch und hinter Rijeka. Weniger angenehm. Danach wurde die Landschaft immer schöner. Schließlich eine anderthalbstündige Fährfahrt zur Insel Rab. Das versetzte uns sofort in absolutes Urlaubsgefühl.
Dag 13: Rab - Zadar
117 km – 970 hm. Nach einer kurzen Fährüberfahrt vom Hafen Rab nach Tavarnele durchqueren wir zunächst den Hauptteil der langgestreckten Insel Pag. Es sind bereits 22 Grad am Morgen …
Fähre von Rab zur Insel Pag
Seite Eiland
Tag 14: Zadar - Primošten
Langs de Eurovelo Route 8
Unterwegs
Eine traumhafte Fahrt! Teils auf der Straße, aber auch auf Schotterwegen, Küstenstraßen und Strandpromenaden. Kroatien ist ein unglaublich schönes Land! Leider hatten wir kaum Zeit, uns umzusehen, geschweige denn ein Foto zu machen…